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Farmers bleiben ungeschlagen: Montabaur gewinnt 28:11 in Biberach

Farmers bleiben ungeschlagen: Montabaur gewinnt 28:11 in Biberach

Drei Spiele, drei Siege: Nach dem 28:11 (7:6, 14:0, 0:2, 7:3)-Auswärtserfolg bei den Biberach Beavers bleiben die Fighting Farmers Montabaur in der neuen Saison weiter ungeschlagen. Es war kein perfekter Auftritt, aber einer, der viel über diese Mannschaft erzählt: Die Farmers mussten Widerstände wegstecken, verletzungsbedingte Umstellungen kompensieren und sich den Sieg auf fremdem Platz hart erarbeiten. Genau das gelang.

Die Mannschaft hat sich den Sieg erarbeitet

„Es war das erwartet harte Auswärtsspiel, aber die Mannschaft hat gut gekämpft und sich den Sieg erarbeitet“, sagte Farmers-Headcoach Michael Treber nach der Partie. „Wir mussten durch die verletzungsbedingten Umstellungen im Team einen neuen Weg zum Sieg finden. Und genau das haben wir getan.“

Spektakulärer Start

Der Start in Biberach hatte direkt etwas Spektakuläres. Ein Fake Punt, ein 60-Yard-Lauf von Jamel Hedhli — und plötzlich war Montabaur tief in der gegnerischen Hälfte. Kurz darauf vollendete Devin Mosenbach per Zwei-Yard-Lauf zum 7:0, Hedhli verwandelte den Extrapunkt. Die Beavers antworteten zwar noch im ersten Viertel mit einem Touchdown, ließen den PAT aber liegen. So blieb Montabaur knapp vorne.

Kein Selbstläufer

Dass es kein Selbstläufer werden würde, zeigte sich ebenfalls früh. Ein Field-Goal-Versuch der Farmers wurde von Biberach geblockt. Später sollte ein zweiter Block folgen. Die Gastgeber hielten kämpferisch dagegen, machten Räume eng und zwangen Montabaur immer wieder dazu, Lösungen zu suchen.

Biberach unangenehm , Montabaur stabil

Im zweiten Viertel fanden die Farmers diese Lösungen durch die Luft. Quarterback Spencer Corona fand zunächst Paul Grütz zum Touchdown, Hedhli erhöhte per Zusatzpunkt sicher auf 14:6. Auch der nächste Rückschlag — erneut ein geblocktes Field Goal — brachte Montabaur nicht aus dem Tritt. Noch vor der Pause legte Corona nach und fand Alex Hempel in der Endzone. Wieder PAT Hedhli, wieder sieben Punkte mehr: 21:6 zur Halbzeit.

Es war die Phase, in der die Farmers das Spiel zwar nicht völlig dominierten, aber klar in ihre Richtung drückten. Biberach blieb unangenehm, Montabaur blieb stabil. Und genau darin lag an diesem Tag die Qualität.

Defensiv geprägtes 3. Viertel

Nach der Pause wurde es zäher. Corona warf eine Interception, doch die Beavers konnten daraus kein Kapital schlagen. Stattdessen blieb es bei einem defensiv geprägten dritten Viertel, in dem Biberach nur durch einen Safety punktete: Ein Snap der Farmers landete in der eigenen Endzone, der Spielstand verkürzte sich auf 21:8.

Die Entscheidung

Wer nun aber auf ein Kippen der Partie hoffte, wartete vergeblich. Biberach kam im Schlussviertel zwar noch per Field Goal auf 11:21 heran, doch Montabaur setzte den Deckel drauf. Corona fand Daniel Odeh zum Touchdown, Hedhli blieb auch beim vierten Extrapunkt des Tages sicher. 28:11 — die Entscheidung.

Verdienter Erfolg

Sportdirektor Kevin Brüngel sah trotz einiger Holprigkeiten einen verdienten Erfolg seiner Mannschaft: „Biberach hat uns wie erwartet unter Druck gesetzt. Es war eine kämpferische Leistung von uns, auch wenn wir nicht alles auf den Platz gebracht haben, was wir uns vorgenommen hatten. Am Ende haben wir das Spiel aber verdient und relativ souverän gewonnen.“

3 Siegw aus 3 Spielen

„Drei Siege aus drei Spielen — das ist der Start, den wir uns gewünscht haben“, sagte Brüngel. „Jetzt haben wir eine Woche frei und vier Einheiten Zeit, um uns auf den nächsten Gegner Wiesbaden vorzubereiten.“

Homecoming Game

Weiter geht es für die Fighting Farmers am Samstag, 06. Juni 2026, mit dem nächsten Heimspiel im Mons-Tabor-Stadion. Gegner sind die Wiesbaden Phantoms. Der Spieltag steht unter dem Motto „Homecoming“ — alle ehemaligen Spieler und Aktiven der Farmers erhalten freien Eintritt und sind eingeladen, gemeinsam einen besonderen Football-Tag zu erleben.

Präsentiert wird der Gameday vom Katholisches Klinikum Koblenz – Montabaur.

Tickets für das Spiel gibt es hier.

Foto: Elembee – Lena Brüngel

Text: Tom Neumann (Studio Fischkopp)

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