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Raus aus der Negativserie: Farmers reisen zum Rivalenduell nach Gießen

Raus aus der Negativserie: Farmers reisen zum Rivalenduell nach Gießen

Nach vier Niederlagen in Folge wollen die Fighting Farmers Montabaur am Samstag wieder zurück in die Erfolgsspur. Um 16 Uhr ist das Team aus dem Westerwald bei den Gießen Golden Dragons zu Gast. Beide Mannschaften stehen dabei unter Druck – und gerade dieses Duell verspricht traditionell besondere Intensität. 

Die Niederlage war vermeidbar

Der Blick zurück schmerzt noch immer: Beim 20:28 gegen die Augsburg Centurions hatten die Farmers das Spiel lange Zeit unter Kontrolle, führten zur Halbzeit verdient mit 17:7 und bekamen unmittelbar nach der Pause gleich mehrfach die Gelegenheit, den Vorsprung deutlich auszubauen. Doch Montabaur ließ beste Feldpositionen ungenutzt und brachte den Gegner durch eigene Fehler zurück in die Partie. 

„Die Niederlage war vermeidbar“, sagt Sportdirektor Kevin Brüngel. „Wir haben das Spiel in der zweiten Halbzeit durch eigene, individuelle Fehler aus der Hand gegeben. Anstatt 24:7 stand es wenige Sekunden später nur noch 17:14. Danach haben wir nicht mehr so richtig in das Spiel gefunden.“ 

Nach der Sommerpause viel vorgenommen

Besonders bitter: Die Farmers hatten sich nach der Sommerpause viel vorgenommen und über weite Strecken gezeigt, dass die Veränderungen der vergangenen Wochen Wirkung zeigen. Auch die Rückkehr einiger zuvor verletzter Spieler machte sich positiv bemerkbar. 

„Man hat gesehen, dass wir an den richtigen Stellschrauben gedreht haben“, sagt Brüngel. „Die Spieler, die nach ihren Verletzungen zurückgekommen sind, hatten einen positiven Einfluss. Daran müssen wir anknüpfen – aber wir müssen es jetzt schaffen, unsere Leistung über vier Viertel konsequent auf den Platz zu bringen.“ 

Am Samstag wartet nun ein Gegner, der ebenfalls dringend ein Erfolgserlebnis benötigt. Auch die Golden Dragons haben zuletzt drei Spiele in Folge verloren. Beide Mannschaften wollen ihre Negativserie beenden und wieder Stabilität gewinnen. 

Zusätzliche Brisanz erhält die Partie durch die sportliche Rivalität zwischen Montabaur und Gießen. Bereits das Hinspiel im Mons-Tabor-Stadion war intensiv umkämpft. Damals setzten sich die Farmers mit 38:24 durch. 

„Gießen hat in dieser Saison selbst etwas zu kämpfen“, sagt Brüngel. „Da es in diesem Spiel aber immer eine gewisse Rivalität gibt, erwarte ich eine enge Partie. Beide Teams wollen aus der Abwärtsspirale heraus.“ 

Für die Farmers geht es nach dem endgültigen Abschied aus dem Rennen um die Play-off-Plätze vor allem darum, wieder Konstanz zu entwickeln. Die Partie gegen Augsburg hat gezeigt, dass das Potenzial weiterhin vorhanden ist. In Gießen muss es nun gelingen, aus guten Ansätzen wieder ein vollständiges Spiel zu machen.

Foto: Elembee – Lena Brüngel
Text: Tom Neumann (Studio Fischkopp)

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